Einer der Mitbewohner weigert sich zu putzen und zahlt die Miete zu spät?

Ich lebe seit zwei Jahren mit meinen Mitbewohnern zusammen, aber einer von ihnen hat wirklich die Notbremse gezogen. Er oder sie ist weder bereit, die Reinigung zu übernehmen, noch rechtzeitig zur Miete beizutragen. Wir möchten uns mit den anderen zusammensetzen und darüber sprechen, aber wäre es zu hart, direkt zu sagen, dass er oder sie eine andere Wohnung suchen soll? Es ist schön, unabhängig von der Familie zu sein, aber so ist es auch anstrengend. Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

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Die gemeinsame Nutzung einer Wohnung ist definitiv eine gemeinschaftliche Verantwortung. Wenn einer völlig aus dem Schneider ist, beispielsweise bei Sauberkeit und Miete, ist das Gleichgewicht schon gestört. Sprecht das Verhalten direkt an, anstatt zu sagen: “Warum zahlst du die Miete verspätet?” könnt ihr so beginnen: “Wenn wir alle rechtzeitig zahlen, entspannt sich die Wohnung.”

Ich hatte auch einen Freund, genau wie du es beschrieben hast. Wir haben offen gesprochen und ihm gesagt, dass er innerhalb eines Monats anfangen sollte, nach einer Wohnung zu suchen, wenn er sich nicht fängt. Er hat sich zwar nicht gefangen, aber zumindest wussten wir genau, was passieren würde. Ich denke, ihr solltet auch offen sein.

Aber gibt es deswegen nicht die kleinste Spannungen zwischen dir und deinem anderen Freund? Schließlich, wenn die Arbeitslast auf zwei Personen fällt, könnt ihr euch manchmal auch über den anderen ärgern. Bleibt euer Gleichgewicht bestehen?

In solchen Fällen ist es meist hilfreich, mit offenen Fragen heranzugehen. Zum Beispiel zu sagen: “Wir haben festgestellt, dass du Schwierigkeiten hast, die Miete pünktlich zu zahlen. Gibt es etwas, das dich beeinträchtigt?” Das hilft, den Grund für die Situation zu verstehen, ohne dass es sich wie eine direkte Beschuldigung anfühlt. Wenn du eine dritte Person ins Gespräch einbeziehst, kann es etwas Spannungen geben, sei vorsichtig.

Eigentlich haben wir mit meinem anderen Freund darüber gesprochen und sind eher der Meinung, dass er das Haus verlassen sollte, aber es fällt uns sehr schwer, ihm das direkt ins Gesicht zu sagen. Vielleicht sollten wir zuerst einen Versuch starten, also nur einen schriftlichen Plan machen und sehen, ob er funktioniert?

Die Idee eines schriftlichen Plans ist zwar schön, aber wenn die andere Seite überhaupt nicht interessiert ist, wäre es umsonst. Und je länger Sie diese Angelegenheit hinauszögern, desto mehr wird das Gefühl von “Was passiert hier?” wachsen, und Sie werden mehr belastet. Ich denke, sammeln Sie Ihren Mut und bringen Sie den Plan offen und mit einem offenen Geist auf den Tisch.