Die Aufmerksamkeit meines Chefs am Arbeitsplatz stört mich.

Der Filialleiter verhält sich mir gegenüber übermäßig interessiert und ich fühle mich dabei unwohl. Er spricht ständig mit mir und manchmal verbringt er während der Arbeitszeit zusätzliche Zeit mit mir. Das macht mir Sorgen, weil ich meinen Job nicht verlieren möchte. Was soll ich tun?

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In meinem alten Job gab es auch so einen Chef. Zuerst kam ich nicht dahinter, aber dann hat er absichtlich die Ausgangszeiten so gelegt, dass wir gleichzeitig gegangen sind. Da habe ich verstanden, dass es da etwas Ernstes gibt. Ich habe direkt offen meine Distanz klargemacht, und danach hat er sich nicht mehr genähert.

Wie lange verhält er/sie sich schon so? Hat er/sie erst kürzlich damit angefangen, oder war es schon immer so?

@kahvebitmeden ist eigentlich nicht neu, so seit drei, vier Monaten oder so. Zuerst fiel es nicht so auf, aber jetzt wird es wirklich übertrieben :roll_eyes:

Warum hast du am Anfang nichts gesagt? Du hast drei Monate durchgehalten, und jetzt bist du erst gestört? Hättest du von Anfang an das Wort ergriffen, wäre das nicht so groß geworden.

In solchen Fällen ist es sehr wichtig, Beweise zu sichern, wenn Gespräche und Handlungen auf eine greifbare Ebene gehoben werden (zum Beispiel wenn jemand in deinen persönlichen Bereich eindringt oder unangemessene Bemerkungen macht). Wenn das Unbehagen deutlicher wird, kannst du eine Beschwerde bei der Personalabteilung einreichen, aber definiere vorher klar die Grenzen deines Verhaltens.

Das Gleiche hat mein Freund erlebt. Der Chef wollte, dass ein Teil von ihm mehr wahrgenommen wird. Mein Freund hat seine Arbeiten immer im Teamkontext beschrieben und konnte Abstand halten. Er hat auch niemandem im Büro wie einen Freund gegenübergetreten. :grimacing:

das ist eine unangenehme Situation, oder? :melting_face:

Aber du sagst beim Schreiben der Frage: “Ich möchte meinen Job nicht verlieren.” Das bedeutet, dass die Angst vor dem Job, denke ich, überwiegt, wenn du dem Chef nicht direkt sagen kannst, was du denkst. Das ist ein Teil des Problems :sweat_smile:

Ich denke, du solltest dein Unbehagen direkt höflich zum Ausdruck bringen. Wenn er es nicht versteht, kannst du die Situation der Personalabteilung (IK) schildern. Wenn du nicht den ersten Schritt machst, wird es immer so weitergehen.