Soll ich mich mit dem Vorgesetzten auseinandersetzen oder zur Personalabteilung gehen?

Wir haben in der Firma mit einem neuen Projekt begonnen, und mein Vorgesetzter macht ständig Andeutungen. Am Anfang habe ich versucht, es zu verstehen, aber jetzt fühle ich mich unwohl, als würde er mich ständig herabsetzen. Ich möchte dies mit der Personalabteilung besprechen, aber ich denke, sie könnten denken, dass ich übertreibe. Glaubt ihr, sollte ich direkt konfrontieren oder das Ganze formell angehen? Ich bin sehr unsicher.

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Ich habe eine ähnliche Situation am Arbeitsplatz erlebt. Mein Vorgesetzter hat ständig passive-aggressive Bemerkungen gemacht. Zuerst habe ich mich ihm gestellt, aber das war nicht konstruktiv, im Gegenteil, er hat mich noch mehr unter Druck gesetzt. Letztendlich bin ich zur Personalabteilung gegangen, der Prozess hat sich verlängert, aber schließlich hat er wegen seines Verhaltens eine Abmahnung erhalten. Ich denke, hab keine Angst direkt zur Personalabteilung zu gehen, wenn sie etwas unternehmen wollen, arbeiten sie ohnehin mit Unterlagen.

Ich habe jetzt eine Frage: Denkst du, dass das, was er/sie sagt, implizit ist, oder sind das klare Kritikpunkte an dir? Manchmal nehmen wir alles persönlich. Vielleicht wird ein Missverständnis klar, wenn man es direkt anspricht. Warum konfrontierst du ihn/sie nicht zuerst direkt? Ich denke, HR sollte die letzte Instanz sein.

In solchen Angelegenheiten ist der Beweis wichtig. Wenn du also eine E-Mail, ein Protokoll eines Meetings oder eine Bestätigung von einem anderen Teamkollegen hast, wird die Personalabteilung das ernster nehmen. Ansonsten könnte es subjektiv bleiben. Es ist nichts Schlechtes, sich an die Personalabteilung zu wenden, aber du musst mit etwas mehr Gewicht auftreten.

In der letzten Zeit ist die Situation schlimmer geworden. Bei den Meetings tun sie so, als ob sie mich nicht ernst nehmen, und neulich hat einer sogar über einen meiner Berichte gelacht. Ein Freund hat auch gesagt, dass er es jetzt bemerkt hat. Ich weiß nicht, es fühlt sich an, als würde eine Konfrontation von Anfang an verlieren, aber ich bin mir trotzdem nicht sicher.

Schau mal, ich denke, das große Problem ist folgendes: Selbst wenn du versuchst, in gutem Glauben zu sprechen, ist es schwierig, wenn die Person dir keinen Respekt entgegenbringt. Aber es kann auch feindlich wirken, wenn man nur mit Beschwerden auftritt. Gibt es nicht einen Mittelweg, der eine klare Linie zwischen euch zieht? Vielleicht könntest du eine höfliche Erklärung per E-Mail senden.